Volle Fahrradwerkstätten und was das für Marken heißt

Weniger Räder verkauft, mehr Werkstattumsatz, zu wenige Fachkräfte. Die Zahlen für 2025 und was sie für Fahrrad- und E-Bike-Marken bedeuten.

Ein Werkstattinhaber aus Hessen nennt in der WirtschaftsWoche vier bis sechs Wochen Vorlauf für eine Wartung, in der Hochsaison bis zu zwölf. Akute Fälle nimmt er nach eigener Aussage immer an, für planbare Wartungen heißt es warten. Wir von Bike-Engel® zeigen hier, woher der Engpass in den Werkstätten kommt und was er für Fahrrad- und E-Bike-Marken bedeutet.

Weniger Räder verkauft, mehr Arbeit in der Werkstatt

Die Marktdaten für 2025, die der Branchenverband ZIV zusammen mit dem VSF und Zukunft Fahrrad im März 2026 vorgestellt hat, zeigen eine klare Verschiebung:

3,8 Mio.
minus 3,9 %
Verkaufte Fahrräder und E-Bikes in Deutschland
5,85 Mrd. €
minus 7,7 %
Umsatz mit Fahrrädern und E-Bikes
plus 13,5 %
Werkstattumsatz im Fachhandel (Umfrage VSF und BIKE&CO)

Im Fachhandel wächst das Werkstattgeschäft, während der Verkauf schrumpft. Dazu kommt der Bestand. Laut ZIV sind in Deutschland inzwischen über 17 Millionen E-Bikes unterwegs, und jedes davon braucht früher oder später Wartung und Reparatur.

Es fehlen die Fachkräfte

Mehr Arbeit trifft auf zu wenige Leute. 2024 haben laut Bundesinstitut für Berufsbildung 756 Auszubildende ihre Ausbildung zum Zweiradmechatroniker abgeschlossen, und das über alle Fachrichtungen, also einschließlich Motorradtechnik. Der Verbund Service und Fahrrad (VSF) und BIKE&CO schätzen die Zahl unbesetzter Werkstattstellen auf etwa 7.500 (Stand März 2026).

Mehr Termine sind deshalb kurzfristig kaum möglich. Die Werkstätten sind ausgelastet, und neue Mechanikerinnen und Mechaniker sind schwer zu finden.

Was das für eine Marke ohne eigenes Netz heißt

Wer keine eigenen Werkstätten hat, hängt mit seinen Kunden vom Kalender fremder Betriebe ab. Darauf hat die Marke keinen Einfluss, weder auf das Tempo noch auf die Dokumentation.

Wie schnell und wie gut einem Kunden geholfen wird, verbindet er trotzdem mit dem Namen auf dem Rahmen. Und eigene Fachkräfte aufzubauen ist gerade jetzt besonders schwer.

Wie wir damit umgehen

Bei einer Panne setzen wir zuerst auf mobile Pannenhilfe. Ist ein Pannenhelfer verfügbar, fährt er direkt zu deinem Kunden. Reicht das nicht, übernimmt eine unserer über 800 Partnerwerkstätten in der Nähe. Servicefälle laufen digital über das Bike-Service-Portal, und du siehst jeden Fall in deinem Dashboard.

Dafür nutzen wir Werkstätten und Pannenhelfer, die es schon gibt. Du musst keine einzige Werkstatt selbst betreiben.

Du willst deinen Kunden bundesweit Pannenhilfe bieten, ohne eigene Werkstätten? Schreib uns, wir zeigen dir, wie das bei deiner Marke laufen würde.

Kontakt aufnehmen

Quellen

bike-engel.de
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